Chaos bei der Eurobahn - FDP fordert Abmahnung des Konzerns wegen nicht erbrachter Leistung

Der Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, Markus Diekhoff, fordert angesichts der endlosen Pannenserie der Eurobahn eine Abmahnung des Konzerns durch den Aufgabenträger ZVM. Diekhoff, auch Fraktionsvorsitzender der FDP in der Verbandsversammlung der ZVM, hatte einen solchen Schritt bereits in der vergangenen Woche in einer Sitzung der ZVM gefordert.

 

„Seit Jahren ist die Eurobahn nicht in der Lage die Verkehrsverträge ordnungsgemäß zu erfüllen. Gespräche und Konventionalstrafen haben keine Wirkung gezeigt. Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen“, so der FDP-Politiker. Leidtragende seien Pendler, Schüler und Reisenden, die dringend auf die Züge angewiesen sind. Das Problem betreffe, da die Eurobahn inzwischen viele Strecken im Kreis betreibe, Ahlen, Beckum, Beelen, Drensteinfurt, Oelde, Telgte und Warendorf.

 

 

„Wenn die Eurobahn nicht in der Lage ist die Verträge zu erfüllen, dann muss man in letzter Konsequenz mit einer Abmahnung eine eventuelle Auflösung des Vertrags einleiten“, fordert Diekhoff. Tatsächlich hatte die Eurobahn in den letzten Tagen gegenüber der ZVM angekündigt über die Feiertage 4000 Zugkilometer nicht fahren zu können. „Das geht einfach nicht. Meiner Meinung nach erfüllt die Eurobahn damit ihre Verträge nicht hinreichend. Wenn das so bleibt, dann muss so ein Vertrag gekündigt werden und die Leistung neu ausgeschrieben werden. Zumal die Eurobahn sich trotz der massiven Probleme immer noch um neue Strecken im Münsterland bewirbt. Da laufen wir dann sehenden Auges ins Chaos“, so Diekhoff.

Kreisvorsitzender Markus Diekhoff einstimmig zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2017 gewählt

Der Vorsitzende der FDP im Kreis Warendorf, Markus Diekhoff, wurde auf der Kreiswahlversammlung der Liberalen von den Parteimitgliedern einstimmig zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl gewählt.

 

Die Warendorfer FDP hat zudem beschlossen, ihren Kreisvorsitzen, der auch stellvertretender Bezirksvorsitzender ist, auf dem Listenplatz 2 der FDP-Bezirksliste Münsterland vorzuschlagen.

 

"Ich freue mich über die überwältigende Unterstützung. Die FDP im Kreis Warendorf ist eine starke Partei und wir werden gemeinsam dafür arbeiten das eine liberale Stimme aus dem Kreis auch wieder im Landtag vertreten ist", betonte Diekhoff nach der Wahl. 

 

 

Dr. Oliver Niedostadek (Telgte) wird Bundestagskandidat der FDP im Kreis Warendorf

Der Telgter Anwalt und Geschäftsführer des renommierten bischöflichen Internats Schloss Loburg in Ostbevern, Dr. Oliver Niedsotadek, wurde zum Bundestagskandidaten der FDP im Kreis Warendorf gewählt.

 

Einstimmig wählten die Parteimitglieder den Telgter Ratsherren und stellvertretenden Kreisvorsitzenden auf dem Wahlparteitag der Liberalen in Sendenhorst.

 

"Eine liberale und freiheitliche Stimme fehlt, gerade in dieser Zeit, schmerzlich im Bundestag. Es kann nur ein Ziel geben: Den Wiedereinzug in den Deutschen Bundestag!", erklärte Dr. Niedostadek nach seiner Wahl.   

Ron Schindler und Markus Diekhoff als FDP-Landtagskandidaten im Kreis Warendorf gewählt

Der Oelder Ron Schindler wurde auf der Kreiswahlversammlung der FDP im Kreis Warendorf einstimmig zum Landtagskandidaten im Wahlkreis Warendorf I (Beelen, Ennigerloh, Everswinkel, Oelde, Ostbevern, Sassenberg, Telgte und Warendorf) gewählt. Schindler, der auch Kreistagsmitglied ist, tritt damit zum zweiten Mal für das Landesparlament an. Bereits 2012 hatte Schindler bei den vorgezogenen Neuwahlen zum Landtags NRW für den Nordkreis kandidiert. "Ich freue mich über das erneute Vertrauen und werde alles für den Erfolg der Freien Demokraten geben", kündigte Schindler nach seiner einstimmigen Wahl an.

 

Als Landtagskandidat für den Wahlkreis Warendorf II (Ahlen, Beckum, Drensteinfurt, Sendenhorst, Wadersloh) wurde der FDP-Kreis- und Kreistagsfraktionsvorsitzende Markus Diekhoff (Drensteinfurt) gewählt. 

Handwerk und Mittelstand im Fokus

Der Neujahrsempfang des FDP-Kreisverbands Warendorf und der FDP Everswinkel steht in diesem Jahr ganz im Zeichen von Mittelstand und Handwerk. „Die wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks ist immens. Allein im Kreis Warendorf gibt es 3250 Handwerksbetriebe, die Arbeitsplätze für zehntausende Menschen bieten. Das Handwerk ist das Rückgrat des Mittelstands, der unsere Region wirtschaftlich so stark macht“, betont der FDP-Kreisvorsitzende Markus Diekhoff.

 

Aber die Rahmenbedingungen für die Mittelständler und familiengeführten Unternehmen haben sich in den letzten Jahren immer weiter verschlechtert. „Erbschaftsteuer, komplizierte öffentliche Ausschreibungen oder auch der Mindestlohn setzen den Betrieben im Kreis zu“, so der FDP-Vorsitzende. Ein guter Grund für die Liberalen bei ihrem Neujahrsempfang am 24. Januar 2016 um 11 Uhr im Landhaus Bisping (St.-Agatha-Platz 8, Everswinkel –Alverskirchen) die Anliegen des Handwerks und des Mittelstands in den Fokus zu rücken. „Denn gerade angesichts der großen Herausforderungen vor die uns die Flüchtlingskrise auch im Kreis Warendorf stellt, ist eine stabile Wirtschaft unverzichtbar. Handwerk und Mittelstand haben in der Vergangenheit zudem bewiesen, dass sie große Leistungen bei der Integration der Neubürger in Arbeitsmarkt und Gesellschaft vollbringen können“, betont Diekhoff. Daher sehen die Liberalen das Thema Handwerk und Mittelstand als einen wichtigen Beitrag dazu, dem Liberalen Motto für 2016 „German Mut“ statt „German Angst“ Leben einzuhauchen.

 

Hochkarätig sind auch die Gäste der FDP. Einen Überblick über die Situation und Probleme des Handwerks vor Ort wird der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf, Frank Tischner, geben. Politische Lösungen und Ideen für die Stärkung von Handwerk und Mittelstand wird der Vorsitzende der Enquetekommission des Landtags „Zukunft des Handwerks und des Mittelstands in Nordrhein-Westfalen“, Ralph Bombis, erörtern. In der Enquetekommission, unter Leitung des Liberalen Landtagsabgeordneten aus Köln, suchen aktuell unter anderem Politiker, Sachverständige, Handwerker, Unternehmer und Kammern nach Lösungen, damit das Handwerk und der Mittelstand auch in Zukunft stark bleiben.

 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zum Neujahrsempfang der FDP eingeladen.